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Mobbingprävention und Empowerment

in den Kinderschutz integrieren

Die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist so individuell, rasant und mit vielen Veränderungen verbunden, dass sich auf Seiten der Erwachsenen oft Unsicherheiten und Überforderung bemerkbar machen. Bereits in ersten Gesprächssituationen mit Heranwachsenden schaffen es viele kaum noch, positive Eigenschaften zu benennen, stattdessen liegt der Fokus auf Defiziten und abweichendem Verhalten.

 

Empowerment schafft hier nicht nur einen Perspektivenwechsel, sondern auch eine Grundeinstellung die es leicht macht, nicht nur auf Kinder- und Jugendliche positiv einzuwirken, sondern auch bei Eltern anzusetzen und ihnen wieder in Erinnerung zu rufen, wie wichtig es ist, Heranwachsende zu bestärken. Mit diesem Ansatz werden nämlich nicht nur Beziehungen vertieft, sondern auch selbstbewusste Kinder hervorgebracht die dann lernen sich von delinquentem Verhalten abzugrenzen und für sich einstehen.

Empowerment als Präventionskonzept ist eng mit Kinderschutz verbunden und bietet zahlreiche Möglichkeiten, um Zugänge zu erleichtern, Beziehungen zu vertiefen und Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich selbstbestimmt weiterzuentwickeln und auf sich selbst zu achten.

 

In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden Empowerment als Präventionskonzept kennen, die verschiedenen Integrationsmöglichkeiten sowie dessen Effekte. Ein dynamischer Wechsel von Theorieeinheiten und Praxisübungen und -beispielen erleichtert den Bezug zur eigenen Arbeit und ermutigt zum kollegialen Austausch. Zuletzt werden auch eigene Ideen erarbeitet, wie diese Themen in eigene Projekte umgesetzt werden können.

Seminarinhalte

auf einen Blick

  • Wirkungen von Empowerment als Präventionskonzept auf Kinder, Jugendliche und Gruppenprozesse
    • Umgang mit Widerständen und Grenzen von Empowerment
      • Praxisnahe Übungen zur Stärkung von Selbstwirksamkeit und Ressourcen
        • Kurztools und Methoden für den sofortigen Einsatz
        • Eigene Haltung reflektieren: Rolle und Einfluss als Fachkraft
          • Handlungssicherheit in herausfordernden Situationen entwickeln
            • Kollegialer Austausch und Lernen von Praxisbeispielen

            Arbeitsweise

            Referentinnen und Methoden

            Referentinnen und Methoden

             

            • Referentinnen mit aktueller Praxiserfahrung im pädagogischen Feld
              • Akademisch qualifiziertes Fachpersonal mit ergänzenden Zusatzausbildungen
                • Praxiserprobte und zielgruppengerechte Methoden

                 

                 

                 

                 

                 Methodeneinblick: 

                 

                • Visualisierungen
                  • Kleingruppenarbeit
                  • Gruppendiskussionen 
                    • Impulsvorträge
                      • Mini-Rollenspiele
                        • Kurzinterventionen
                          • Reflexions- und Transferphasen zur nachhaltigen Verankerung